Wii-Laufwerk: Unterschied zwischen den Versionen
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** Verkleinerung wurde durch die schon in vorherigen Revisionen geschehene Zusammenfassung von GC2-D1 und GC2-D2 in einen einzelnen Chip (GC2-D3) möglich | ** Verkleinerung wurde durch die schon in vorherigen Revisionen geschehene Zusammenfassung von GC2-D1 und GC2-D2 in einen einzelnen Chip (GC2-D3) möglich | ||
** Bekannte Revisionen: VEP721... bzw. VJB721... | ** Bekannte Revisionen: VEP721... bzw. VJB721... | ||
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** Meistens wegen Dreck auf oder sogar in dem Laser bzw. Lesekopf | ** Meistens wegen Dreck auf oder sogar in dem Laser bzw. Lesekopf | ||
** Seltener wegen Defekt der Laufwerkselektronik oder des Lesekopfes selbst | ** Seltener wegen Defekt der Laufwerkselektronik oder des Lesekopfes selbst | ||
{{Achtung|1= | {{Achtung|1=Klassischerweise wird bei Leseproblemen oft empfohlen, die Laser-Ausgangsleistung durch Drehen am Potentiometer am Laser zu erhöhen. Ein tatsächlich zu schwacher Laser ist jedoch selten das Problem; meist umgeht man nur bestehende andere Probleme wie etwa einen intern verschmutzten Laser, wenn man die Leistung aufdreht, da der Laser dann besser z.B. durch Dreck durchleuchten kann und sich die Toleranz gegenüber anderen Problemen erhöht. Das Problem an dieser Methode ist, dass man dadurch die Laserdiode übermäßig verschleißt und diese mittelfristig tatäschlich schwächer wird oder gar ausbrennt. Ein tatsächliches alterbedingtes Schwächeln des Lasers wird vom Laufwerk mittels APC (automatic power control) kompensiert. Tatsächlich stellt das Potentiometer die Sensordiode zur Überwachung der Laserleistung ein, nicht die Laserleistung selbst.}} | ||
== Trivia == | == Trivia == | ||
* Das Slot-in Wii-Laufwerk ähnelt in vieler Hinsicht – mechanisch wie elektrisch – verschiedenen in dieser Zeit von Panasonic für Toyota hergestellten CD+DVD-Laufwerken, welche für das Bordentertainmentsystem verschiedener Toyota-Wägen gedacht sind. Zum Teil sind Komponenten (wie etwa der Laser RAF-3350) sogar zwischen den Laufwerken untereinander austauschbar. | * Das Slot-in Wii-Laufwerk ähnelt in vieler Hinsicht – mechanisch wie elektrisch – verschiedenen in dieser Zeit von Panasonic für Toyota hergestellten CD+DVD-Laufwerken, welche für das Bordentertainmentsystem verschiedener Toyota-Wägen gedacht sind. Zum Teil sind Komponenten (wie etwa der Laser RAF-3350) sogar zwischen den Laufwerken untereinander austauschbar. | ||
* Gerüchte darüber, dass das Abspielen von DVD-Video auf der Wii das Laufwerk beschädigen könnte, weil der Laser "nicht auf das durchgängige Lesen ausgelegt" sei, sind nicht haltbar. Erstens wurde der gleiche Laser auch in richtigen DVD-Playern genutzt, zweitens ist der Laser auch im Spielbetrieb durchgängig eingeschaltet, solange sich die Disc dreht. Zuletzt ist das Wii-Laufwerk auch ausdrücklich mit DVD-Video Wiedergabe im Hinterkopf entwickelt worden, da die Wii ursprünglich ab Werk über DVD-Player-Software verfügen sollte. | * Gerüchte darüber, dass das Abspielen von DVD-Video auf der Wii das Laufwerk beschädigen könnte, weil der Laser "nicht auf das durchgängige Lesen ausgelegt" sei, sind nicht haltbar. Erstens wurde der gleiche Laser auch in richtigen DVD-Playern genutzt, zweitens ist der Laser auch im Spielbetrieb durchgängig eingeschaltet, solange sich die Disc dreht. Zuletzt ist das Wii-Laufwerk auch ausdrücklich mit DVD-Video Wiedergabe im Hinterkopf entwickelt worden, da die Wii ursprünglich ab Werk über DVD-Player-Software verfügen sollte. | ||
* Die beiden beim Anlaufen des Laufwerks kurzzeitig nacheinander hörbaren Piepstöne (ca. 1.8 KHz und 2.8 KHz) entstehen während der Selbstkalibrierung der beiden Servo-Regelkreise für Fokus und Tracking der Linse. Dabei wird kurzzeitig die jeweilige Frequenz von der Laufwerkselektronik selbst erzeugt und gleichzeitig die [[ | * Die beiden beim Anlaufen des Laufwerks kurzzeitig nacheinander hörbaren Piepstöne (ca. 1.8 KHz und 2.8 KHz) entstehen während der Selbstkalibrierung der beiden Servo-Regelkreise für Fokus und Tracking der Linse. Dabei wird kurzzeitig die jeweilige Frequenz von der Laufwerkselektronik selbst erzeugt und gleichzeitig die [[wikipedia:Regelkreis|Parameter des Regelkreises]] angepasst, bis eine ausreichend gute Frequenzantwort erreicht ist. Da hierbei die Spulen im Lesekopf bei den entsprechenden Frequenzen mitschwingen, wird dieser Vorgang hörbar. Die Selbstkalibrierung findet bei jedem Anlaufen statt, da sich die idealen Parameter individuell je nach Disc, Zustand des Laufwerks und äußeren Einflüssen (sogar der Umgebungstemperatur und ähnlichem) unterscheiden. | ||
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