Dieser Artikel betrifft den Nintendo 3DS
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Anti-Downgrade: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 19. Februar 2019, 02:22 Uhr

Unter Anti-Downgrade werden Maßnahmen verstanden, die das Zurückstufen auf eine frühere Firmware-Version unmöglich machen, bspw. da in diesen kritische Sicherheitslücken enthalten sind, die das Ausführen von Homebrew ermöglichen.

Nintendo 3DS

Ab der 3DS-Firmware 11.0.0-33 prüft Process9 beim Installieren eines Titels die TitleID und die Version des zu installierenden Titels mit einer hardcodierten Liste gegen.[1] Dadurch können die Systemeinstellungen, das HOME-Menü, der Internetbrowser, ErrDisp und einige Systemmodule nicht mehr gedowngradet werden.[2] Dies betrifft nur das Downgrade über einen ARM11-Kernel-Exploit, da per ARM9-Exploit diese Schranke einfach umgangen werden kann.

Nintendo Switch

Die Nintendo Switch benutzt eFUSEs, um Downgrades zu verhindern.[3] Der Bootloader prüft dabei die erwartete Anzahl an Fuses mit der tatsächlichen Anzahl gegen. Sind zu viele Fuses gebrannt, wird nicht gebootet, sind zu wenige gebrannt (nach einem Firmware-Update) aktiviert der Bootloader das Programmieren der Fuses. Der Fuse-Check wird üblicherweise bei Custom Bootloadern umgangen.

Diese Tabelle listet die erwartete Anzahl an Fuses für jede Firmware auf:

Firmware-Version Erwartete Anzahl an gebrannten Fuses (Retail) Erwartete Anzahl an gebrannten Fuses (Nicht-Retail)
1.0.0 1 0
2.0.0 - 2.3.0 2 0
3.0.0 3 1
3.0.1 - 3.0.2 4 1
4.0.0 - 4.1.0 5 1
5.0.0 - 5.1.0 6 1
6.0.0 - 6.1.0 7 1
6.2.0 8 1
7.0.0 - 7.0.1 (?) 9 1

Einzelnachweise